24 Feb 2020

Chetna-Projekt

& die neusten Entwicklungen

Vor einiger Zeit haben wir schon einmal über das Chetna-Projekt geschrieben an dem wir seit Jahren zusammen mit unserem Wäschelieferanten Dibella teilnehmen. Die Initiative startete 2004 mit dem primären Ziel, die Lebensbedingungen der indischen Bauern zu verbessern. Dies wird erreicht, indem man Unterstützung dabei leistet, landwirtschaftliche Systeme nachhaltiger und rentabler zu gestalten. Die Bauern erhalten einen fairen Preis für die von ihnen angebaute 100 %ige Bio-Baumwolle. Darüber hinaus hilft das Projekt den Familien der Bauern, zum Beispiel mit Einrichtungen an den Schulen. Im vergangenen Jahr wurde viel Arbeit geleistet und selbstverständlich wollen wir Sie über die Entwicklungen innerhalb der Schulgemeinschaft auf dem Laufenden halten.

 

Gemeinsames Essen im Haus

An der Ashram „High School for Girls“ in Mahagaon wurde eine überdachte Essensstätte für 352 Schülerinnen der Mädchenschule im Alter von 6 bis 16 Jahren gebaut. Vor dem Ausbau der Einrichtung aßen die Mädchen allein auf ihrem Zimmer. Dies führte einerseits zu unhygienischen Bedingungen in den Räumen und andererseits zu weniger sozialen Kontakten während der Essenszeiten. Durch die Errichtung der Essensanlage können die Mädchen nun gemeinsam speisen. Außerdem leiden sie nicht mehr unter Witterungseinflüssen, wie Sonne oder Regen und essen vor allem gemeinsam, was für eine Menge Spaß und lustige Diskussionen sorgt.

Mit dem Rad zur Schule

Früher haben wir bereits über 73 Fahrräder geschrieben, die für eine Grundschule im Dorf Jainoor gekauft wurden. Das bekannteste Problem in Indien ist die große Entfernung zwischen Wohnung und Schule und die damit verbundenen hohen Reisekosten. Aus diesem Grund bleiben besonders viele Mädchen zu Hause, statt zur Schule zu gehen. Um den Anteil der Mädchen, die die Schule besuchen zu erhöhen, wurden die Fahrräder zur Verfügung gestellt. Die Schülerinnen und Schüler haben auch gelernt, wie sie die Fahrräder warten und reparieren können. Trotz der guten Wartung und Pflege durch die Schüler sind die Fährräder nach dem jahrelangen Gebrauch nun ersatzbedürftig. Deswegen wird ein Teil der Sponsorengelder für das Chetna -Projekt in die Anschaffung neuer Fahrräder fließen, damit die Schülerinnen und Schüler auch weiter zur Schule rollen.

Zusammen spielen

Mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren und in der Pause draußen zu spielen ist für viele Kinder in Deutschland ganz normal. Nicht in Indien. Die Kinder spielen zwar draußen, aber es gibt oft keine Einrichtungen, wie Spielplätze oder Fußballplätze. Damit auch die Kinder in der Region Chetna Spaß in der Pause haben, wurde ein Spielplatz mit einem Volleyballfeld realisiert. Für Unterhaltung sorgten nun Wippen, Rutschen oder einfach das Spielen mit dem Ball.

Plattform für Tanz und Theater

An der Ashram „High School for Girls“ in Mahagaon wird zukünftig nicht nur gemeinsam gegessen, sondern auch geschauspielert wie in Hollywood. Aktuell wird eine Bühne für außerschulische kulturelle Aktivitäten wie Tanz und Theater geschaffen. Auch wenn der Bau noch in vollem Gange ist, so wird unter Aufsicht eines Lehrers schon fleißig für die erste Aufführung geprobt.

Ergebnisse Chetna-Projekt

Aufgrund dieser und früherer Entwicklungen sind in den Schulen postive Änderungen zu sehen. Der Prozentsatz der Kinder, die die Schule besuchen, ist enorm gestiegen. Während im Jahr 2018 die Teilnahmequote 66 % betrug, ist sie im Jahr 2019 auf 87 % angestiegen. Und nicht weniger als 100 % der Kinder nahmen an der Abschlussprüfung teil! Die Schülerinnen und Schüler geben an, dass sie nun gerne zur Schule gehen und sich besser konzentrieren können.

Die Pure Eco-Sammlung von Blycolin

Wussten Sie, dass die Blycolin Pure Eco-Kollektion aus Baumwolle des Chetna Organic Project hergestellt wird? Wenn Sie sich für Pure Eco entscheiden, unterstützen Sie die Bauern in Indien und mieten 100 %ige Bio-Baumwolle mit zwei Labels: GOTS und Fairtrade. Mit dem GOTS-Label können Sie sicher sein, dass die Baumwolle mit umweltfreundlichen Mitteln und Verfahren produziert wurde. Das Fairtrade-Siegel garantiert, dass die betroffenen Bauern fair bezahlt werden und dass Kinderarbeit ausgeschlossen ist. Gut für Ihre Gäste und gut für die Welt.

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