8 Apr 2021

„Grüner Knopf“ für nachhaltig hergestellte Textilien.

Anerkennung für unsere Partner und unsere Produkte. Der „Grüne Knopf“ soll Kunden dabei helfen zu erkennen, ob ein Textilprodukt nachhaltig hergestellt wurde. Das ist das erklärte Ziel des von der Bundesregierung lancierten Siegels. Damit nimmt die Bundesregierung bei der Steuerung des Nachhaltigkeitsprozesses in der Textilindustrie eine Führungsrolle ein.

Wir sind stolz darauf, dass die Produkte zweier unserer Lieferanten, Beirholm und Dibella, dieses Siegel erhalten haben. Das bedeutet, dass sowohl die Unternehmensführung als auch die Produkte einer gründlichen Prüfung unterzogen wurden. Darüber möchten wir hier berichten.

Labels und Gütesiegel für Nachhaltigkeit gibt es viele. Auch darüber haben wir bereits geschrieben. Und auch darüber, warum es so viele gibt und warum sie alle ihre Berechtigung haben. Deshalb sind wir stolz darauf, dass die Dibella- und Beirholm-Produkte jetzt den Grünen Knopf tragen dürfen. Ein Schwerpunkt ist, nicht nur selbst nachhaltiger zu werden, sondern auch die Partner unserer Lieferkette einzubeziehen und gemeinsam mit ihnen die gesamte Branche nachhaltiger zu gestalten. Mit der Vergabe des Grünen Knopfes für unsere Produkte, können wir die Transparenz ausbauen, die wir unseren Kunden und dem Endverbraucher gegenüber an den Tag legen wollen.

Die Kriterien des Grünen Knopfs

Die Zuerkennung des Grünen Knopfs ist keine Selbstverständlichkeit. Die Bundesregierung hat der Initiative ihr Gewicht und ihre Glaubwürdigkeit geliehen, und die inhaltlichen Kriterien kann man mit Fug und Recht als fundiert bezeichnen. Insbesondere die Vorreiterrolle der Regierung ist in dieser Hinsicht einzigartig.

In vielen Ländern ermöglicht und fördert die Regierung die Nachhaltigkeit, aber ein aus einer Regierungsinitiative entstandenes Nachhaltigkeitslabel ist wirklich besonders und auch effektiv.  Deutschland nimmt seine Bürger nämlich mit in diese Nachhaltigkeit.

Insgesamt umfasst der Grüne Knopf 46 Bewertungskriterien. 20 für das Unternehmen selbst und 26 für das betreffende Produkt. Der Grüne Knopf ist ein Produktlabel, das aber nur vergeben wird, wenn die produzierende Firma selbst strenge Auflagen erfüllt. Dabei wird auf Nachhaltigkeit im weitesten Sinne geachtet. Von ökologischen Faktoren wie Umweltbelastung und CO2-Emissionen bis hin zu sozialen Faktoren wie Arbeitsbedingungen und einem existenzsichernden Lohn. Auch die Lieferanten werden einbezogen.

Es reicht nicht aus, wenn z. B. ein oder wenige Lieferanten eines Unternehmens die Anforderungen erfüllen; alle Lieferanten müssen bestimmte Standards erfüllen, damit ihre Produkte für den Grünen Knopf in Betracht gezogen werden können.

 

Die 20 Kriterien für Unternehmen sind in fünf Kernthemen unterteilt:
  1. Menschenrechte und Umweltschutz;
  2. Lieferkette und darin enthaltene Risiken;
  3. Maßnahmen zur Verbesserung;
  4. Transparenz und Berichterstattung;
  5. Umgang mit Beschwerden.
Die 26 Produktkriterien sind in die Hauptthemen Umwelt und Soziales unterteilt und haben jeweils fünf Schwerpunkte.

Umwelt:

  • Verbot von gefährlichen Chemikalien;
  • Biologische Abbaubarkeit der Stoffe;
  • Sauberes Abwasser;
  • Weniger Luftverschmutzung;
  • Verwendung von Naturfasern;
  • Nachhaltiger Einkauf von Chemiefasern

Sozial:

  • Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit;
  • Verbot von Diskriminierung;
  • Zahlung des Mindestlohns;
  • Arbeitszeiten und bezahlte Überstunden;
  • Versammlungsfreiheit und Tarifverhandlungen;
  • Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
Zertifizierung von Blycolin-Produkten

Die Tatsache, dass die Zertifizierung sowohl auf Produkt- als auch auf Organisationsebene stattfindet, bedeutet, dass mehrere Blycolin-Produkte nun auch mit dem Grünen Knopf zertifiziert sind. Da sie aus den Häusern Beirholm und Dibella kommen, ist eine nachhaltige Produktion schließlich garantiert. Auf diese Weise tragen wir und unsere Partner dazu bei Schritt für Schritt unsere Produktpalette nachhaltiger  zu gestalten.

Mehr über nachhaltige Initiativen können Sie im Blog über den Greendeal und über das Chetna-Projekt lesen.